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Kletter- und Boulderhalle

In den nächsten Monaten wird das ehemalige Rekrutierungszentrum zu einem Wohnzentrum umgebaut, das 50 Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung FARO im nächsten Sommer beziehen werden. Zum Gebäude gehört auch eine Sporthalle. Unter dem Motto «gemeinsam aktiv» gestaltet die Sektion Brugg des Schweizerischen Alpenclubs (SAC Brugg) gemeinsam mit der Stiftung FARO die Kletterhalle als Ort der sportlichen Begegnung für Menschen mit und ohne Behinderung.

Entstehen soll eine attraktive Kletterhalle für die Mitglieder des SAC sowie für kletterbegeisterte Anfänger und Fortgeschrittene in der Region Brugg. Ein besonderes Anliegen der Initianten ist ein Kletterangebot zu schaffen, das auch für Familien, Kinder und Menschen mit Beeinträchtigung geeignet ist.

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Unser Partner

Der SAC Brugg ist ein in der Region Brugg seit bald 100 Jahren stark verankerter Verein mit aktuell 1140 Mitgliedern jeden Alters, die sich dem Alpinismus in all seinen Facetten widmen. Die Schwerpunktaktivitäten sind ein attraktives und breit gefächertes Tourenprogramm mit Klettern, Bouldern, Hochtouren, Bergwandern, Wandern und Skitouren. www.sac-brugg.ch

Warum eine neue Kletterhalle

Der SAC Brugg betreibt zurzeit zwei kleinere Kletteranlagen. Die Kletterwand «Dägerli» in Windisch ist bald 30 Jahre alt und kann den klettertechnischen Ansprüchen von heute nicht mehr genügen. Der Boulderraum «Gravity» in der Altstadt Brugg erfreut sich grosser Beliebtheit, stösst aber aufgrund der kleinen Fläche an seine Kapazitätsgrenzen.



Gemeinsam klettern

Mehrere Organisationen bieten in der Schweiz Klettern für Menschen mit geistiger Behinderung an. Die Angebote sind gefragt. Am Fels oder in der Halle können die Teilnehmenden erleben und zeigen, was in ihnen steckt.

Klettern macht gleich

Menschen mit und ohne Handicap fürchten sich vor denselben Kletterpassagen, brauchen Mut, um die Angst zu überwinden, und empfinden Stärke und Stolz nach einem Erfolg. Darüber hinaus zeigt sich, dass Klettern die Bewegungsvielfalt der Menschen mit Beeinträchtigung aktiviert. Diese Fähigkeiten sind Alltag hilfreich und stärken die Selbstständigkeit.

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Die Sportarten Klettern und Bouldern

Das Klettern an künstlichen Wänden hat sich in den letzten drei Jahrzehnten zu einer beliebten Sportart entwickelt. Sichtbare Zeichen dafür sind die Entwicklungen im Spitzensport mit internationalen und nationalen Wettkämpfen, aber auch die zunehmende Verbreitung von Indoor-Kletteranlagen, die auch dem Breitensport ein attraktives Trainings- und Freizeitumfeld bieten. Indoor wird zumeist an Wänden von 7-15 Metern Höhe mit Seilsicherung geklettert.

Bouldern ist Klettern auf Absprunghöhe ohne Kletterseil und Klettergurt an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden. Als Sicherung dienen Sturzmatten. Beim Bouldern als eigene Disziplin des Sportkletterns geht es darum, möglichst anspruchsvolle Bewegungen zu üben. Dies schult Technik, Kraft und Kopf. Bouldern kann man alleine oder in Gruppen. Damit fördert das Bouldern auch gesellige und soziale Aspekte.

Finanzierung Sponsoring

Für das geplante Projekt rechnen wir mit Investitionen von rund 400'000 Franken. Der Kostenkalkulation liegen Offerten von etablierten Spezialfirmen für den Bau von künstlichen Kletterwänden zu Grunde.

Die beiden Partner Stiftung FARO und SAC Brugg finanzieren das Projekt mit Mitteln in Höhe von je 100'000 Franken (total 50%). Die Finanzierung der restlichen 200'000 Franken soll durch Unterstützung vom Swisslos-Sportfonds Aargau und durch Sponsoring- sowie Gönnerbeiträge aus der Wirtschaft und privaten Personen gelingen.

Die künftigen Betriebskosten (Miete, Nebenkosten, Unterhalt, etc.) werden über den Verkauf von Eintritten und Abonnements an die Kletterer finanziert werden. Die Erfahrungen mit den bestehenden Kletteranlagen zeigen, dass dafür eine entsprechende Nachfrage besteht.


Unterstützen Sie den Aufbau von sportlichen Angeboten für Menschen mit Beeinträchtigung